Game Boy Konsolen
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Pokémon Rot, Blau und Gelb, Super Mario Land, The Legend of Zelda: Link's Awakening, Tetris, Kirby's Dream Land, Metroid II … Diese Auswahl versammelt die Handheld-Konsolen für die Game-Boy-Emulation, die in unserem Katalog am besten passen. Ob Sie eine Konsole suchen, um Pokémon unterwegs zu spielen, die Schwarzweiß-Klassiker Ihrer Kindheit wiederzufinden oder ein Allroundgerät zusammenzustellen: Hier finden Sie Modelle von Anbernic, Miyoo, TrimUI und Retroid Pocket für dieses System, vom Taschenformat bis zur Android-Konsole der Oberklasse.
Warum die Game Boy unterwegs emulieren
Die Game Boy erschien 1989, und ihre Spielebibliothek bleibt eine der reichhaltigsten, die je auf einem 8-Bit-System entstanden sind. Das Problem ist einfach: Eine Konsole aus der Zeit in gutem Zustand wird selten, das Originaldisplay hat keine Hintergrundbeleuchtung und die Module werden immer teurer gehandelt, besonders die Pokémon-Teile, deren Speicherbatterie immer irgendwann aufgibt.
Eine moderne Handheld-Retrokonsole löst all das auf einen Schlag. Sie erhalten ein hintergrundbeleuchtetes IPS-Display, einen per USB-C aufladbaren Akku, Sofortspeicherstände zu jedem Zeitpunkt des Spiels, schnelles Zurückspulen, wenn ein Sprung misslingt, und die Möglichkeit, Ihre ganze Bibliothek auf einer microSD-Karte mitzunehmen. Das ist heute die bequemste Art, Super Mario Land 2, Wario Land, Donkey Kong '94 oder Kirby's Dream Land 2 wieder zu spielen, ohne Schreibtischlampe auf den Bildschirm gerichtet.
Der zweite Vorteil ist die Vielseitigkeit: Keine Konsole dieser Seite ist auf die Game Boy beschränkt. Alle beherrschen weitere 8- und 16-Bit-Systeme, und die stärksten gehen weit darüber hinaus.
Was es für eine gute Game-Boy-Emulation braucht
Sagen wir es deutlich: Die Game Boy ist eines der anspruchslosesten Systeme überhaupt. Alle heute verkauften Handheld-Retrokonsolen, auch die Linux-Modelle der Einstiegsklasse, lassen sie mit voller Geschwindigkeit laufen. Die Frage lautet also nie „läuft es“, sondern „spielt es sich angenehm“.
- Das Bildformat. Die Game Boy zeigt ein Bild in 160×144, sehr nah an einem 10:9-Format. Auf einem 4:3-Display (der Fall bei Anbernic RG35XX, RG40XX oder der TrimUI Brick) bleibt das Bild hoch und füllt fast die ganze Anzeige. Auf einem 16:9-Display ist es zwangsläufig von zwei breiten schwarzen Balken umgeben. Das ist Geometrie, kein Mangel – aber der erste Punkt, auf den Sie achten sollten, wenn Sie vor allem 8-Bit spielen.
- Die Größe der Anzeige. Ein Display von 2,8 bis 3,5" (7,1 bis 8,9 cm) liefert ein dichtes, scharfes Bild für 8-Bit. Ein 5"-Display (12,7 cm) vergrößert die Pixel: spektakulär, doch manche bevorzugen die Feinheit einer kleinen Anzeige. Die Filter moderner Oberflächen (LCD-Raster, originaler Grünstich) mildern diesen Eindruck.
- Die Tasten. Die Game Boy nutzte nur das Steuerkreuz, A, B, Start und Select: weder Joystick noch Schultertasten nötig. Dafür zählt hier die Qualität des Steuerkreuzes enorm, denn es ist das einzige Bedienelement, das Sie benutzen werden.
- Die Laufzeit. Bei 8-Bit wird der Prozessor kaum gefordert: Modell und Akku bestimmen die tatsächliche Laufzeit, nicht das Spiel.
- Das System. Linux startet in wenigen Sekunden in die Spieleliste, was für 8-Bit ideal ist. Android bringt WLAN, den Play Store und die neuesten Emulatoren, um den Preis eines längeren Starts und einer aufwendigeren Einrichtung.
Welche Konsole aus unserer Auswahl
Für kleines Budget und reinen 8-Bit-Einsatz
Um die Game-Boy-Klassiker ohne Umstände wieder zu spielen, sind kompakte Linux-Konsolen die logischste Wahl. Die MIYOO Mini Plus bleibt eine Referenz im Taschenformat: 3,5"-IPS-Display (8,9 cm) in 640×480, Akku mit 3000 mAh, angegeben mit 5 bis 6 Stunden. Die TrimUI Brick setzt auf Bilddichte mit einem 3,2"-IPS-Panel (8,1 cm) im 4:3-Format in 1024×768. Die Miyoo A30, vom Game-Boy-Micro-Format inspiriert, ist die unauffälligste und bringt dennoch einen Analogstick mit.
Für Spielkomfort im Alltag
Eine Stufe höher wächst das Display und die Ergonomie nähert sich einem Controller. Die Anbernic RG35XX Pro behält das historische vertikale Format mit einem laminierten 3,5"-IPS-Display (8,9 cm) in 640×480. Die Anbernic RG35XX H übernimmt dieselbe Basis im horizontalen Controller-Format. Die Anbernic RG40XX H vergrößert das Display auf 4" (10,2 cm) mit 3200 mAh und bis zu 6 angegebenen Stunden, und die Anbernic RG 40XXV bietet dasselbe 4"-Display in vertikaler Silhouette mit RGB-Beleuchtung.
Ein auf diesem System besonders gefragter Sonderfall: die Anbernic RG35XXSP, deren Klappformat den Geist der Game Boy Advance SP aufgreift, mit 3,5"-IPS-Display (8,9 cm), WLAN, Bluetooth und einer angegebenen Laufzeit von bis zu 8 Stunden. Sie gibt das Originalgefühl am besten wieder, geschütztes Display inklusive.
Für Vielseitigkeit und Oberklasse
Wenn die Game Boy nur ein Teil Ihres Programms ist, wählen Sie eine Konsole, die weitergehen kann. Die TrimUI Smart Pro und die TRIMUI Smart Pro S bieten ein großes 4,96"-IPS-Display (12,6 cm) in 720p unter Linux mit 5000 mAh; die S-Version ergänzt einen neueren Prozessor, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4. Die Anbernic RG VITA wechselt auf ein großes 5"-Touchdisplay (12,7 cm) und Hall-Effekt-Joysticks. Die Retroid Pocket 6 schließlich, unter Android mit Snapdragon 8 Gen 2, AMOLED-Display mit 120 Hz und aktiver Kühlung, verschlingt die Game Boy selbstverständlich: Ihr Reiz liegt vor allem bei weit schwereren Systemen.
Vergleichstabelle
| Konsole | System | Display | Bildformat | Einsatzprofil |
|---|---|---|---|---|
| MIYOO Mini Plus | Linux | IPS 3,5" (8,9 cm) 640×480 | 4:3 | Taschenformat, 8-Bit |
| TrimUI Brick | Linux | IPS 3,2" (8,1 cm) 1024×768 | 4:3 | Sehr dichtes Bild, ultrakompakt |
| Anbernic RG35XX Pro | Linux | IPS 3,5" (8,9 cm) 640×480 | 4:3 | Klassisches vertikales Format |
| Anbernic RG35XXSP | Linux | IPS 3,5" (8,9 cm) | 4:3 | Klappformat, Game-Boy-SP-Gefühl |
| Anbernic RG40XX H | Linux | IPS 4" (10,2 cm) 640×480 | 4:3 | Controller-Format, größeres Display |
| TrimUI Smart Pro | Linux | IPS 4,96" (12,6 cm) 1280×720 | 16:9 | Großes Display, Vielseitigkeit |
| Anbernic RG VITA | Android / Linux | IPS Touch 5" (12,7 cm) | 16:9 | Großformat, Hall-Joysticks |
| Retroid Pocket 6 | Android | AMOLED 120 Hz | – | Oberklasse, alle Systeme |
Häufige Fragen
Werden die Konsolen mit Game-Boy-Spielen verkauft?
Unsere Konsolen sind Emulationsgeräte, die ohne Nintendo-Spiele verkauft werden: Kein lizenzierter Titel wird von uns mitgeliefert. Sie müssen Ihre eigenen Sicherungskopien von Modulen nutzen, die Sie legal besitzen, oder Homebrew- und rechtefreie Spiele, wovon die Game-Boy-Szene besonders reich ist und bis heute aktiv bleibt.
Ist es legal, auf diesen Konsolen ROMs zu nutzen?
Der Emulator an sich ist völlig legal. Nach französischem Recht setzt die Privatkopie voraus, dass Sie das Original besitzen und die Kopie selbst für Ihren persönlichen Gebrauch anfertigen. Die ROM eines Spiels herunterzuladen, das Sie nicht besitzen, bleibt eine Urheberrechtsverletzung, auch wenn das Spiel nicht mehr verkauft wird. Wir liefern und empfehlen keinerlei ROM-Quelle.
Wie übertrage ich meine Spiele auf die Konsole?
Das Prinzip ist bei fast allen Modellen gleich: Sie entnehmen die microSD-Karte, schließen sie mit einem Kartenlesegeät an einen Computer an und kopieren Ihre Dateien in den Systemordner, meist GB oder GameBoy genannt. Bei Modellen mit WLAN ist eine drahtlose Übertragung im lokalen Netz oft möglich. Da Game-Boy-Dateien winzig sind, ist die Kapazität nie der begrenzende Faktor.
Welche Laufzeit kann man bei Game-Boy-Spielen erwarten?
Ein 8-Bit-Spiel fordert den Prozessor kaum: Modell, Displaygröße und Akkukapazität bestimmen die Laufzeit. Die Hersteller geben je nach Modell Zeiten in der Größenordnung von fünf bis acht Stunden im Retro-Einsatz an. Große helle Displays und Android-Konsolen verbrauchen mehr; kleine Linux-Modelle halten in der Regel länger durch.
Ist das für ein Kind geeignet?
Ja, mit einem Vorbehalt. Kompakte Linux-Konsolen sind ideal: Sie starten direkt in die Spieleliste, ohne Browser, ohne Shop und ohne erzwungene Verbindung. Ein Erwachsener bereitet die microSD-Karte einmal vor, das Kind muss nur noch spielen. Android-Modelle sind offener und verlangen eine Kindersicherung. Achten Sie zudem auf sehr kompakte Modelle, deren Tasten für junge Hände klein bleiben.
Linux oder Android für die Game Boy?
Für die Game Boy allein ist Linux die stimmigste Wahl: Start in wenigen Sekunden, vollständig auf Retro ausgerichtete Oberfläche, bessere Laufzeit und günstigerer Preis. Android bringt nur dann einen echten Vorteil, wenn Sie auch schwere Systeme, Game-Streaming, Apps oder die neuesten Emulatoren anvisieren. Viele Spieler besitzen übrigens beides: eine kleine Linux-Konsole für 8-Bit, eine Android-Konsole für den Rest.
Um Ihre Suche zu erweitern, stöbern Sie in unserem gesamten Katalog an Handheld-Retrokonsolen, vergleichen Sie die einfachsten Modelle in unseren Retro-Konsolen unter Linux und denken Sie an eine passende microSD-Karte für Ihre Bibliothek. Wenn Sie zwischen mehreren Modellen schwanken, hilft Ihnen unser Vergleich bei der Entscheidung.




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