Nintendo 3DS Konsolen
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Pokémon X/Y und Sonne/Mond, Mario Kart 7, The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D, Animal Crossing: New Leaf, Fire Emblem: Awakening, Professor Layton, Luigi's Mansion 2… Diese Auswahl versammelt die Handheld-Konsolen, die den Nintendo 3DS emulieren können. Es ist das anspruchsvollste System unseres gesamten Retro-Sortiments: Hier finden Sie deshalb ausschließlich aktuelle Android-Konsolen mit modernen Chips und einer Kühlung oder Belüftung, die den schwersten Emulatoren gewachsen ist.
Warum den Nintendo 3DS mobil emulieren
Der 3DS war die letzte große Handheld-Konsole von Nintendo, mit einer Bibliothek von über tausend Titeln aus allen Genres: Rollenspiel, Jump-and-Run, Aufbau, Puzzle, dazu hervorragende 3D-Neuauflagen der N64 Klassiker. Der eShop ist endgültig geschlossen, wodurch ein Teil des digitalen Katalogs nicht mehr käuflich ist, und bei gebrauchten Konsolen altern Bildschirm, Sticks und vor allem der Akku.
Den 3DS auf einer modernen Android-Konsole zu emulieren bringt mehrere Vorteile, die die Originalhardware nicht bieten kann. Sie spielen auf einem deutlich schärferen Bildschirm als den Panels von 2011, mit der Möglichkeit, die interne Renderauflösung zu erhöhen, was 3D-Spiele erheblich klarer wirken lässt. Sie verfügen über Speicherstände per Knopfdruck, einen neuen Akku, echte Hall Effect Joysticks bei mehreren Modellen und bequeme Schultertasten dort, wo der ursprüngliche 3DS häufig kritisiert wurde.
Ehrlich gesagt bleibt die 3DS-Emulation jedoch unvollkommen. Manche Spiele laufen sehr gut, andere zeigen je nach Emulator und Version Ruckler oder Grafikfehler. Es ist ein faszinierendes System zum Emulieren, aber nicht das entspannteste.
Was Sie für eine gute Nintendo 3DS Emulation brauchen
Der 3DS ist eines der am schwersten zu emulierenden Systeme, weit vor dem Game Boy Advance oder der PS1. Seine besondere Grafikarchitektur lässt sich schlecht auf mobile GPUs übertragen und verlangt viel Rechenleistung. Konkret heißt das: Eine Retro-Konsole der Einstiegsklasse unter Linux kommt nicht infrage, Sie benötigen einen aktuellen Android-Chip.
- Der Prozessor. Das ist das wichtigste Kriterium. Die Snapdragon Chips der Oberklasse und die aktuellen MediaTek Dimensity, die in den leistungsstärksten Modellen dieser Seite stecken, kommen am besten damit zurecht. Android-Chips der Mittelklasse liefern je nach Spiel und Einstellungen unterschiedlichere Ergebnisse.
- Der Doppelbildschirm. Der 3DS nutzte zwei Bildschirme, einen davon als Touchscreen. Auf einer Konsole mit nur einem Bildschirm bieten die Emulatoren verschiedene Anordnungen an: beide Bildschirme senkrecht übereinander, nebeneinander oder der untere Bildschirm als Einblendung. Ein Bildschirm im Format 4:3 lässt mehr Platz für eine gestapelte Darstellung als ein sehr langgezogenes 16:9 Panel. Bei genau diesem System ist das ein echtes Kaufkriterium.
- Der Touchscreen. Viele 3DS Spiele stützen sich auf den unteren Bildschirm, mal nur für das Menü, mal für ganze Spielmechaniken. Ein Touch-Panel ist daher ein echter Komfortgewinn. Prüfen Sie diesen Punkt auf der Produktseite des Modells, das Sie interessiert: Der Anbernic RG406V und der Anbernic RG476H geben zum Beispiel einen Touchscreen an.
- Die Kühlung. Ein 3DS Emulator bringt den Chip zum Aufheizen. Modelle mit aktiver Kühlung, Lüfter oder Heatpipe, halten bei langen Sitzungen besser durch.
- Die Akkulaufzeit. Das ist die Kehrseite der Leistung: Je schwerer das emulierte System, desto schneller sinkt der Akkustand. Rechnen Sie beim 3DS unabhängig vom Modell mit einer spürbar kürzeren Laufzeit als bei 2D-Retro.
Ein nützlicher Hinweis zum Schluss: 3DS Emulatoren geben das Spiel in 2D wieder. Das stereoskopische 3D ohne Brille der Originalkonsole ist eine Eigenschaft ihres Bildschirms, nicht der Software, und wird auf einem herkömmlichen Panel nicht wiedergegeben.
Welche Konsole Sie aus unserer Auswahl wählen sollten
Um den 3DS anzugehen, ohne die Spitze anzupeilen
Die Android-Modelle der Mittelklasse sind ein vernünftiger Einstieg, sofern Sie von Spiel zu Spiel unterschiedliche Ergebnisse akzeptieren. Der Anbernic RG406V läuft unter Android 13 mit einem 4 Zoll großen IPS Touchscreen in 960×720, also einem Format 4:3, das der gestapelten Darstellung beider Bildschirme sehr entgegenkommt. Der Anbernic RG556 setzt auf ein großes AMOLED mit 5,48 Zoll in 1080×1920, einen Unisoc T820, 8 GB RAM und eine aktive Kühlung. Der Anbernic RG476H und der Anbernic RG Slide beruhen auf demselben Chip mit einem LTPS Bildschirm von 4,7 Zoll mit 120 Hz, letzterer in einem originellen Schiebeformat.
Für Vielseitigkeit
Der Retroid Pocket 4 Pro verbindet einen Cortex-A78 SoC mit Mali-G77 GPU, 8 GB LPDDR4X, 128 GB in UFS 3.1, aktive Kühlung, Hall Effect Joysticks und analoge L2/R2 Schultertasten, alles auf einem IPS Bildschirm von 4,7 Zoll in 1334×750. Der Retroid Pocket 5 legt mit einem Snapdragon 865, 5,5 Zoll AMOLED und aktiver Kühlung eine Stufe nach; der Retroid Pocket Flip 2 übernimmt diese Konfiguration in einem Klappformat, das unterwegs praktisch ist.
Für die Oberklasse
Wenn Sie bei diesem System auf Nummer sicher gehen wollen, greifen Sie zu den neuesten Chips. Der Anbernic RG557 hat einen MediaTek Dimensity 8300 mit 12 GB LPDDR5X und einen AMOLED Bildschirm von 5,48 Zoll an Bord. Der Anbernic RG 477M übernimmt denselben Dimensity 8300 in einem Metallgehäuse mit einem LTPS Bildschirm von 4,7 Zoll im Format 4:3 in 1280×960, eine für den 3DS besonders stimmige Kombination. Der Anbernic RG 477V bietet einen Bildschirm mit 4,7 Zoll im Format 4:3 und 120 Hz unter Android 14 mit Lüfter und Heatpipe. Der Retroid Pocket 6 schließlich ist mit seinem Snapdragon 8 Gen 2 die Referenz für rohe Leistung auf dieser Seite.
Vergleichstabelle
| Konsole | System | Bildschirm | Bildformat | Einsatzprofil |
|---|---|---|---|---|
| Anbernic RG406V | Android 13 | IPS Touchscreen 4 Zoll 960×720 | 4:3 | Einstieg, Format 4:3 |
| Anbernic RG476H | Android 13 | LTPS 4,7 Zoll 120 Hz Touch | – | Vielseitige Mittelklasse |
| Anbernic RG556 | Android 13 | AMOLED 5,48 Zoll 1080×1920 | 16:9 | Großer Bildschirm, aktive Kühlung |
| Anbernic RG Slide | Android 13 | LTPS 4,7 Zoll 120 Hz | – | Schiebeformat |
| Retroid Pocket 4 Pro | Android | IPS 4,7 Zoll 1334×750 | 16:9 | Vielseitigkeit, Hall Sticks |
| Retroid Pocket 5 | Android | AMOLED 5,5 Zoll | 16:9 | Snapdragon 865, großer Bildschirm |
| Anbernic RG 477M | Android | LTPS 4,7 Zoll 1280×960 | 4:3 | Oberklasse, Format 4:3 |
| Retroid Pocket 6 | Android | AMOLED 120 Hz | – | Maximale Leistung |
Häufige Fragen
Werden die Konsolen mit Nintendo 3DS Spielen verkauft?
Nein. Es handelt sich um Emulationskonsolen, die ohne Nintendo Spiele verkauft werden, und von uns wird kein lizenzierter Titel mitgeliefert. Sie müssen die Abbilder der Spiele verwenden, die Sie rechtmäßig besitzen, oder Homebrew und lizenzfreie Inhalte. 3DS Emulatoren können zudem Dateien aus einer Originalkonsole erfordern, die Sie besitzen und selbst auslesen müssen.
Ist die Nutzung von 3DS ROMs legal?
Der Emulator ist legal, die Herkunft des Spiels nicht immer. Nach französischem Recht setzt die Privatkopie voraus, dass Sie das Original besitzen und die Kopie selbst für Ihren persönlichen Gebrauch anfertigen. Ein Spiel herunterzuladen, das Sie nicht gekauft haben, bleibt eine Urheberrechtsverletzung, auch seit der Schließung des eShops. Wir stellen keine ROM-Quellen bereit und empfehlen auch keine.
Wie übertrage ich meine Spiele auf die Konsole?
Bei diesen Android-Modellen gibt es drei Wege: die Konsole per USB-C an einen Computer anschließen und die Dateien kopieren, den Weg über WLAN im lokalen Netzwerk nehmen oder über ein Kartenlesegeät direkt auf die microSD-Karte schreiben. Da 3DS Spiele umfangreich sind, oft mehrere Gigabyte pro Titel, sollten Sie eine schnelle microSD-Karte mit großzügiger Kapazität einplanen.
Welche Laufzeit ist bei 3DS Spielen zu erwarten?
Deutlich weniger als bei 2D-Retro. Die 3DS Emulation fordert Prozessor und GPU stark, was den Verbrauch erhöht und bei Modellen mit aktiver Kühlung den Lüfter auslöst. Die Laufzeit hängt vom Modell, von der Helligkeit, von den Emulatoreinstellungen und vom gestarteten Spiel ab. Rechnen Sie mit spürbar kürzeren Sitzungen als beim Game Boy Advance.
Ist das für ein Kind geeignet?
Weniger als die Retro-Konsolen unter Linux. Diese Android-Modelle erfordern eine ernsthafte Ersteinrichtung: Installation des Emulators, Einstellungen, Anordnung der Bildschirme, Dateiverwaltung. Sie sind zudem zum Internet und zum Play Store hin offen, was eine Kindersicherung voraussetzt. Für ein Kind ist eine Linux-Konsole für 2D-Retro in der Regel die einfachere und robustere Wahl.
Worin unterscheiden sich Linux und Android beim 3DS?
Hier ist der Unterschied entscheidend. Retro-Konsolen unter Linux sind auf 2D-Emulation und ältere Systeme ausgelegt: Sie starten schnell und verbrauchen wenig, sind aber nicht für den 3DS gebaut. Android eröffnet den Zugang zu den aktuellsten 3DS Emulatoren und zu der Leistung, die zum Betrieb nötig ist. Für dieses System ist Android keine Option, sondern eine Voraussetzung.
Für einen breiteren Vergleich sehen Sie sich alle unsere Android-Konsolen an, das komplette Angebot der Retroid Pocket Konsolen, die bei diesem System besonders stark vertreten sind, oder unsere Anbernic Konsolen. Unser Vergleich hilft Ihnen dabei, sich zwischen den leistungsstärksten Modellen zu entscheiden.




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